1.Fastendienstag




Das Gebet und der Arme

Erster Fastendienstag

DEIN REICH KOMME, DEIN WILLE GESCHEHE! (Mt 6,10)

DA IST EIN ARMER; ER RIEF, UND DER HERR ERHÖRTE IHN. (Ps 34,7)

Ungehört verklingt der Schrei vieler Armer. Gottes Reich scheint nicht zu kommen, sein Wort scheint an vielen unwirksam zu sein (Jes 55,11):

Haben wir Schwielen in den Ohren?

Will Gott durch uns, durch unsere Menschlichkeit erhören?

EUER VATER WEISS, WAS IHR BRAUCHT. (Mt 6,8)

Und es gibt Menschen, die wissen, sehen, hören und erhören. Arme dürfen strahlen (Ps 34,3), weil Menschen ihnen Vater, Mutter, Freund, Schwester sind — noch bevor sie darum gebeten wurden.