3. Sonntag im Jahreskreis

3. Sonntag i. Jk.

 Jona 3,1-5.10 1 Kor 7,29-31 Mk 1,14-20 

Sonntag des Wortes Gottes 

 Vielleicht ist der Weg, den wir gerade gehen, nicht der richtige, nicht der richtige für uns. Mag sein, dass wir spüren, dass wir mit diesem Weg unser Ziel nicht erreichen werden, nicht heute und nicht morgen. Möglicherweise kommen wir eher um anstatt an. Wenn wir das erkennen, dass wir uns auf einem Holzweg befinden, dass unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen eher Negatives als Positives bewirken, dann sollten wir umkehren. Wenn wir gewahr werden, dass wir uns von den eigentlichen Zielen immer weiter distanzieren, dann ist es höchste Zeit, die Richtung zu ändern. Wo immer ich auch stehe, heute, jetzt und hier, wo immer ich auch gehe, ich habe stets die Wahl und die Kraft, umzukehren und meinem Leben eine andere Richtung zu geben. (Sascha Veitl)
 

2. Sonntag im Jahreskreis

 


Evangelium in leichter Sprache Joh 1,35-42

Gott hatte Johannes geschickt.

Johannes sollte den Menschen zeigen, wer Jesus ist. Eines Tages stand Johannes mit 2 Freunden zusammen.

Auf einmal ging Jesus bei Johannes und seinen Freunden vorbei. Johannes guckte Jesus an. Johannes sagte zu seinen Freunden: Seht. Das ist der besondere Mensch, der von Gott kommt. Die 2 Freunde hörten, was Johannes sagte.

Die 2 Freunde gingen sofort hinter Jesus her. Jesus drehte sich um. Jesus fragte die beiden Freunde:Was sucht ihr? Die 2 Freunde sagten: Jesus, wo wohnst du? Jesus sagte:  Kommt mit. Seht euch alles an. Die beiden Freunde gingen mit Jesus mit. Und sahen, wo Jesus wohnte.

Die beiden Freunde blieben den ganzen Tag bei Jesus. Am Abend gingen die beiden Freunde wieder nach Hause.

Einer von den beiden Freunden hieß Andreas. Andreas hatte einen Bruder.

Der Bruder hieß Simon. Andreas sagte zu Simon: Wir haben heute Jesus getroffen.

Jesus ist der besondere Mensch, der von Gott kommt. Darum können wir zu Jesus auch Christus sagen. Oder Jesus Christus. Simon ging mit Andreas zu Jesus.

Jesus sah Simon an. Jesus sagte: Du bist der Simon. Ab jetzt sollst du Petrus heißen. Weil du stark bist wie ein fester Fels. Petrus bedeutet nämlich: Fels.



Sternsinger

 





Leider können unsere Sternsinger heuer nicht zu allen Rannersdorfer kommen! Damit ihr eure Wohnungen segnen könnt, findet in der Kirche Weihrauch, gesegnete Kreide und ein Segensgebet.


Haus / Wohnungs-Segen


Türaufschrift   20 - C + M + B - 21


Die Buchstaben C, M, B, werden 

volkstümlich als die Anfangsbuchstaben 

der drei Könige Caspar, Melchior und 

Balthasar gesehen. 

Der Segensspruch lautet 

in lateinischer Sprache 

,, Christus Mansionem Benedicat", 

das heißt: 

Christus möge das Haus segnen. 


Segensgebet 


Herr Jesus Christus, 

du bist die Tür zum Leben. 

Gerne haben wir eine offene Tür. 

Lass alle durch deine Liebe gesegnet 

sein, die hier ein - und ausgehen. 

Halte deine gütige Hand über uns, 

die wir hier wohnen. 

Amen 







6. Jänner

 

Mach dein Herz weit!

6. Jänner — Erscheinung des Herrn


Au Zion‚ werde licht, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir. Erheb deine Augen und schau ringsum. Dann wirst du schauen und strahlen, dein Herz wird vor Freude heben und sich weiten. 

Jes 60,1-6 (1. Lesung)


Huldigen müssen dir, Herr, alle Völker der Erde. (Kehrvers)


Huldigen müssen ihm alle Könige, alle Völker ihm dienstbar sein. 

Aus Ps 72 (71) (Antwortpalm)


Durch eine Ofenbarung wurde mir das Geheimnis mitgeteilt, . . . daß die Heiden Miterben sind. 

Eph 3,2-33.5-6 (2. Lesung)


Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. 

Mt 2,1-12 (Evangelium)


AUF, ZION, WERDE LICHT — DENN ES KOMMT DEIN LICHT, UND DIE HERRLICHKEIT DES HERRN ERSTRAHLT ÜBER DIR.

Triumphalistisches Selbstbewußtsein des »auserwählten Volkes« ‘ oder Zuversicht gegen allen Augenschein? Diese Worte der Ermutigung ergehen nicht an ein Jerusalem in der Zeit politischer, kultureller, wirtschaftlicher und religiöser Blüte, sondern an eine Tempelgemeinde, die nur mit Mühe ihr inneres und äußeres Überleben sichern kann, in der manche mit Wehmut an frühere Blütezeiten denken. Eine Welt ist zerbrochen innerhalb weniger Generationen. Wo bleibt Gottes Herrlichkeit, von der unsere Vorfahren gelebt haben? Eine unüberbrückbare Kluft scheint die Gegenwart von den großen Taten Gottes zu trennen, die wir noch nach altem Brauch weitererzählen und im Kult besingen. Wo bleiben die Zeichen seiner Nähe? Der neue Tempel, armselig im Vergleich zum Tempel unserer Vorfahren, ist von der Brüchigkeit unseres Zusammenhalts und unseres Glaubens gezeichnet, die bei seiner Errichtung so beschämend deutlich zutage getreten ist. Wie ein Wunder ist die Fertigstellung des Baus trotzdem gelungen. Auch in unserer zerbrechlichen Welt will]ahwe unser Gott sein, in unserer Gemeinschaft mit ihrer Hilflosigkeit, Untreue und Schuldigkeit. Immer wieder bersten Welten. Und immer wieder gibt es prophetische Worte der Ermutigung:

ERHEB DEINE AUGEN UND SCHAU RINGSUM . . . DANN WIRST DU SCHAUEN UND STRAHLEN, DEIN HERZ WIRD VOR FREUDE BEBEN UND SICH WEITEN.

Gott ist seiner Berufung treu geblieben. Er ist und bleibt in deiner Mitte, »Zion«. Auch wenn du seine Herrlichkeit nicht an äußeren Erweisen, jedenfalls nicht auf den ersten Blick erkennst. Mach die Augen auf und schau, was an dir geschieht — und in deiner Umgebung. Sieh, wie Gottes Licht in dir aufleuchtet. Er lebt in deiner Mitte, er ist schon dein Licht. Wenn du ihn nur scheinen läßt . ..

Und schau, wie von deiner Berufung eine Strahlungskraft für so viele ausgeht: wie du in deiner Armseligkeit anziehend wirst für andere, weil dein Gott sie ruft, weil sie deinen Gott suchen. Sei dir aber nicht zu sicher. Im Licht zu sein ist nicht Verdienst und Leistung. Nicht du verteilst Hell und Dunkel. Manche, die du im Finstern wähnst, finden das Licht. Den Fernsten wird das Heil »Zions« zuteil. Allen gilt die jubelnde Preisung. Andere sehen den Stern und machen sich auf den Weg, ihm zu folgen, ohne Mühsal, Hindernisse und Widerstände zu scheuen. Du verstellst das Licht, das dir geschenkt ist. Du verpaßt deine Chance, wenn du jenes Jerusalem bist, das meint, im Licht zu sein, und vor dem wirklichen Licht, seinem wahren König, zurückbebt. Du bist vielleicht dunkler als du ahnst. Epiphanie heißt: Gott will aufleuchten in unserer Welt. Gottes Menschwerdung soll sichtbar und erfahrbar werden. Christen sind in besonderer Weise betroffen. Aber nicht nur sie. Mach dein Herz weit, sehr weit!

Aus dem Buch von Maria Riebl Advent Weihnachten Gedanken von Tag zu Tag 

Gottesdienste ab 28.Dezember


Öffentliche Gottesdienste dürfen derzeit ab dem 28.Dezember Corona-bedingt leider nicht stattfinden. (Rahmenordnung der Österr. Bischofskonferenz) 

Es macht Sinn, vorübergehend unsere Kontakte möglichst zu reduzieren! 

Es besteht die Möglichkeit, sich für eine nicht-öffentliche Messe (max. 10 Personen vor Ort) am Mittwoch zwischen 9:00 und 12:00 im Pfarrbüro 01 707 17 45 oder am Freitag zwischen 14:00 und 19:00 bei Helene Leitner 0676 5188088 anzumelden. 

Die Kirche ist weiterhin tagsüber zum persönlichen Gebet geöffnet. 

Herzlich willkommen! 

 Während der nicht-öffentlichen Gottesdienste muss die Kirche geschlossen bleiben. 

 Bitte um Verständnis!